Bericht zur Außerordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Freibad Ammerbuch e.V.

Am vergangenen Freitag, den 19. Januar 2024, fand die Außerordentliche Mitgliederversammlung des Fördervereins Freibad Ammerbuch e.V. in der Turnhalle Entringen statt. Die Veranstaltung lockte knapp über 120 engagierte Mitglieder des Fördervereins in die Turnhalle. Unter der souveränen Leitung des 1. Vorsitzenden Andreas Schmitz wurden die Anwesenden durch den Abend geführt.

Die Versammlung startete mit einer herzlichen Begrüßung durch Andreas Schmitz, der die Bedeutung und den Wert der anwesenden Fördervereinsmitglieder für den Verein betonte. Schmitz hob besonders die Wichtigkeit des Netzwerks und des Zusammenhalts innerhalb der Gemeinschaft hervor. Dabei betonte er, dass der Erhalt des Freibads in Ammerbuch direkt mit dem Erfolg des Fördervereins und seiner Mitglieder verbunden ist. Die im Dezember initiierte Petition hat gezeigt welche Bedeutung das Freibad für die Bürger in Ammerbuch, im Schönbuch, im Gäu, im Kreis Tübingen und sogar darüber hinaus hat.

Langfristige Planung und Sanierung

Das Augenmerk des Fördervereins läge auf dem langfristigen Erhalt des Freibads stellte Schmitz klar und leitete mit diesen Worten zum Bericht von Reinhard Rubow über, der durch die finanziellen Zahlen der Studie zum Sanierungsstau und des Interssenbekundungsverfahrens führte. Rubow zeigte auf welche Vorteile eine mögliche Sanierung für die Gemeinde, den Betrieb und im Hinblick auf Nachhaltigkeit habe. Angesichts des angespannten Bundeshaushalts sieht Rubow die Chancen für eine erfolgreiche Teilnahme und damit der zeitnahen Förderung durch den Bund eher skeptisch.

Besonders hob Rubow hervor, dass das Sanierungsgutachten aufzeigt habe, welche Investitionen in die Technik notwendig sind, um das Bad zukunftssicher zu machen. Dies sei entscheidend, um nicht nur die Attraktivität des Freibads zu steigern, sondern auch „attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen für Fachpersonal, das ohnehin rar ist.“ Weiter betonte Rubow, dass „die Höhe der Abschreibungen im aktuellen Haushalt ein Zeichen für die niedrigen Investitionen in der Vergangenheit“ sei.

Grünes Licht für 2024

Im weiteren Verlauf der Sitzung führte Schmitz aus, dass man sich im Verein zum Ende einer herausfordernden Saison 2023 auf eine entspannte Winterpause gefreut habe. Die Beschlussvorlage zur Budgetkürzung erforderte dann Ende November jedoch sofortiges Handeln. Um das primäre Ziel die Rettung der Saison 2024 und den langfristigen Erhalt sicherzustellen, habe der Verein mit dem Duschvorhang am Rathaus, dem Freibadwasser auf dem Weihnachtsmarkt, der Petition und der Gemeinderatssitzung mit Bade-Accessoires durch verschiedene Aktionen mit einem „Augenzwinkern“ die Aufmerksamkeit auf das Scenario einer möglichen Schließung des Freibads gelenkt. Schmitz dankte für die breite Unterstützung. Es sei dank des Rückhalts aus der Bürgerschaft gelungen die Saison 2024 zu retten und im Gemeinderat einen Arbeitskreis zur langfristigen Planung zu beschließen.

Für die Saison 2024 gibt es nun grünes Licht. Nächster Meilenstein ist die Sicherstellung des Personals. Hierzu liegt der Ball durch den Gemeinderatsbeschluss im Feld der Verwaltung. Der Förderverein werde wo immer er kann aktiv unterstützen und Hilfe anbieten. Durch das große Netzwerk sind viele Kompetenzen teils kostenfrei greifbar, so Schmitz. Rubow fügte hinzu: „Wir haben viele neue Mitglieder und viele Spenden erhalten. Danke dafür! Auch das ist eine Form der Beteiligung um den Erhalt des Freibads zu sichern! Danke!“

Gemeinsam zum Erfolg

Andreas Schmitz und Reinhard Rubow betonten beide die Transparenz und Offenheit des Vereins in Bezug auf die finanzielle Lage, die geplanten Projekte und das Vorgehen. Die Mitglieder hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben, was zu einer konstruktiven Diskussion führte.

Darüber hinaus waren die Mitglieder eingeladen im Nachgang der Sitzung Ihre Meinung und Ideen bei einem Gläschen Sekt im Dialag oder per Abstimmung einzubringen. Das vorläufige Ergebnis zeigt eine Tendenz. – Wer sich noch beteiligen möchte kann dies am Ende des Artikels tun.


Die außerordentliche Mitgliederversammlung wurde durch zahlreiche Wortbeiträge aus der Zuhörerschaft bereichert. U.a. versicherte Wolfgang Bleicher (GAL), dass er zuversichtlich sei, dass der Haushaltsplan genehmigt würde. „Sollte der Haushalt 2024 abgelehnt werden, dann bestimmt nicht wegen
des Freibads.“ Auch wenn er nicht genehmigt würde, sei damit nicht unmittelbar die Schließung des Freibads verbunden. „Im vorliegenden Haushalt sind einige weitere Freiwilligkeitsleistungen, die ganz andere Größenordnungen an Finanzen benötigen.“

Andreas Schmitz schloss die Sitzung mit einem inspirierenden Zitat von Winston Churchill: „Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren.“ Er gab einen Ausblick auf die kommende Saison sowie die Arbeitsgruppe Freibad-Zukunft. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe. Wir sind zuversichtlich, am Ende der Saison ein nachhaltiges Konzept in Händen zu halten, das allen Anforderungen gerecht wird.“

Insgesamt war die außerordentliche Mitgliederversammlung ein erfolgreicher und informativer Abend, der die Wichtigkeit der Gemeinschaft und des Engagements für den Erhalt des Freibads in Ammerbuch unterstrich.

DANKE!

Anlagen

Abstimmung


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