Liebe Mitglieder und Freibadfreunde,

Wir müssen Euch zum Ende dieses Jahres leider dringend informieren:

Nach einer uns vorliegenden Tagesordnung soll in der Gemeinderatssitzung am 11.12.2023 das Budget für das Freibad kurzfristig von 400.000€ auf 200.000€ halbiert werden. Der Betrieb des Freibads durch die Gemeinde ist damit nicht möglich.

DIE SCHLIESSUNG DROHT!

Damit wurden wir in einer sehr kurzfristigen Zusammenkunft im Rathaus in dieser Woche konfrontiert.

Wir haben uns in den letzten Jahren stark engagiert, um für das Freibad eine langfristige Perspektive zu sichern. Wir sind auf gutem Weg. Wir sind überzeugt, dass es durch erneute Priorisierung und Überprüfung aller Ausgaben in der Gemeinde möglich ist eine andere Lösung zu finden. Dafür braucht es Zeit, Informationen, Engagement und Ideen. Details der Planzahlen und Prioritäten liegen uns noch nicht vor. Die Kurzfristigkeit der Information über so eine schwerwiegende Entscheidung ist nicht akzeptabel.

DIESE ENTSCHEIDUNG MUSS JETZT VERHINDERT WERDEN!

Was wollen wir?

  • Transparenz  – Analysieren, Verstehen und Hinterfragen der aktuellen Budgetplanung
  • Nachhaltige Lösungen – Mithelfen, dass Erhalt/Betrieb dauerhaft gewährleistet werden kann

WIR BRAUCHEN EURE HILFE!

Was könnt ihr tun?

  • Druck der Öffentlichkeit  –  schnell Druck aufbauen um den Beschluss zu verhindern
  • Aktive und sichtbare Unterstützung – Bringt Euch aktiv ein, denn jetzt zählt es!
  • Sprecht mit Vertretern des Gemeinderats – Der Haushalt für 2024 ist noch nicht beschlossen.
  • Werbt Mitglieder – Eine große Mitgliederzahl unterstreicht die Relevanz des Bades für die Ammerbucher Bevölkerung

Meldet Euch gerne bei uns unter vorstand@freibad-ammerbuch.de

In diesem Jahr findet ihr uns auch auf dem Entringer Weihnachtsmarkt am 09.12.2023 (Höhe Kirchstraße 14). Wir halten Euch weiter auf dem Laufenden.

Außerdem laden wir für den 19.Januar 2024 zu einer „außerordentliche Mitgliederversammlung“ um 20.00 Uhr. Termin bitte vormerken! Einladung folgt.

Wir wünschen Euch – trotz allem – einen schönen ersten Advent.

Euer Vorstand

Andreas, Franzi, Reinhard, Arne, Marita, Walter, Andrea, Diana

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10 Antworten

  1. Auf jeden Fall die Entscheidung hinausschieben, bis eine andere Lösung gefunden werden kann.
    Das ist wieder typisch Entringer Verwaltung, die Bürger fast schon vor vollendete Tatsachen stellen.
    Und maximalen Druck aufbauen.
    Leider kann ich wegen gebrochenem Bein nicht aktiv werden. Höchstens mit Abstimmung und Spende (wohin).
    Dieses Juwel muß für Entringen auf jeden Fall erhalten bleiben.

    • Vielen Dank für die unterstützenden Worte! Wir werden alles daran setzen die kommende Saison und vor allem langfristig den Erhalt zu sichern. Die kurzfristige Informationspolitik mit nur geringem substantiellen Inhalt macht erschwert die Lage leider in der Tat ungemein. – Über eine Spende würden wir uns natürlich freuen. Unsere IBAN lautet: DE84 6416 1397 0061 8010 03 oder direkt online unter https://freibad-ammerbuch.de/spenden/
      Viele Grüße, Arne (für den Vorstand)

  2. Dass die Gemeinde klamm ist weiß sie nicht erst seit gestern. Man hätte erwarten können, dass rechtzeitig Gespräche mit dem Verein aufgenommen werden, der ja bisher schon immer wieder geholfen hat, den Betrieb aufrecht zu erhalten. So mit der Türe ins Haus zu fallen zeugt nicht gerade von Respekt!

    • Danke Toni – deinen Worten bleibt nichts hinzuzufügen außer vielleicht der Frage „War es Strategie oder Unvermögen, dass die Gespräche nicht früher gesucht wurden?“. Was hat die Verwaltung und auch die Gemeinderäte davon abgehälten, uns vor Erstellung der Beschlussvorlage zu involvieren? Es zeigt wie einerseits bürgerschaftliches Engagement gelobt wird, doch wenn es drauf ankommt, diese Ressource außen vor gelassen wird. Schade! Vg, Arne

    • Man kann die Frage aber auch andersrum aufdröseln.
      Warum ist die Gemeinde Ammerbuch aktuell so klamm bei Kasse?
      Weil ständig irgendwelche Bürgerinnen und Bürger gegen geplante Baugebiete, Verkauf von Grundstücken, usw. gerichtlich vorgehen.
      Könnten die Bauplätze des ehemaligen Entringer Schulgeländes verkauft und bebaut werden, würde überhaupt keine Lücke im Haushalt klaffen.
      Aber dieses ständige Gequängel von einigen sorgt eben dafür, dass man danach auch mit den Konsequenzen leben muss.
      Ich kann als Entringer nicht gegen das Schlossblick sein, aber dann nicht verstehen, dass keine Kohle mehr für das Freibad da ist.
      Das ist leider einfach die harte Konsequenz von „Ich bin immer gegen die Gemeinde und gründe eine Bürgerinitiative“. 🙁

      • Der Blog zum Schlossblick findet sich hier: https://schlossblickentringen.home.blog
        Tatsache ist: Ein Gericht der Bürgerinitiative in ihrer Kritik Recht gegeben.
        Hier wie dort: Der Schlüssel zum Erfolg läge in der gemeinsamen Erarbeitung von tragfähigen Lösungen.
        Dazu braucht es Ideen, Engagement und Offenheit auf allen Seiten.
        Wir vom Förderverein Freibad Ammerbuch e.V. stehen für diese Werte und bringen uns ein. Wir sind nicht gegen die Gemeinde sondern gegen so kurzfristige Beschlüssen mit solcher Tragweite.
        Hier braucht es mehr Zeit um wirklich gute Lösungen zu erarbeiten.
        Wir freuen uns über Eure Kommentare und Unterstützung

      • Die Art und Weise, in der die „Sparpläne“ der Verwaltung kommuniziert wurden lässt erkennen, dass es darum geht, eine Beteiligung der Bürger weitgehend zu verhindern und stattdessen vollendete Tatsachen zu schaffen. Das Freibad ist ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität in Ammerbuch. Es genügt nicht nicht, neue Baugebiete auszuweisen, die neuen Bürger sollen nicht nur Steuern zahlen, sie sollen sich hier auch wohlfühlen – oder will man nur noch Übernachtungssiedlungen. Die Bürgermeisterin hat mehrfach öffentlich betont, wie wie wichtig das Freibad für die Attraktivität der Gemeinde ist. Offenbar ist dieses Bekenntnis keine 200.000 € wert. Sollte dies so sein, dann muss gemeinsam mit allen Beteiligten eine andere Lösung erarbeitet werden, anstatt auf die Schnelle eine zukunftsrelevante Entscheidung übers Knie zu brechen.

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